Die gelbe Tapete
Die gelbe Tapete
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Regisseurin Alix Riemer adaptiert „Die gelbe Tapete“ und schafft ein fantastisches und feministisches Spektakel.<p> Charlotte Perkins Gilmans 1890 erschienener Roman „Die gelbe Tapete“ ist ein Juwel der amerikanischen feministischen und fantastischen Literatur. Im amerikanischen Osten mieten eine junge Frau und ihr Mann ein großes Haus im Kolonialstil, um dort mit ihrem Neugeborenen zu wohnen. Im Obergeschoss befindet sich ein Kinderzimmer mit abblätternder gelber Tapete. Dort verbringt Jane ihren gesamten Aufenthalt, isoliert vom Rest der Familie, von ihrem Arzt-Ehemann zur „Ruhetherapie“ verurteilt. Nach und nach erliegt sie zahlreichen Halluzinationen und zieht den Leser in ihren Bewusstseinsstrom, ihre Erkenntnisse und ihre letztendliche Befreiung hinein.<br><br> Dorothée Zumsteins Übersetzung, Alix Riemers Regie, Marie Kauffmanns Darbietung sowie die Klang- und Bildwelt tragen alle zur Textur dieses rätselhaften Textes bei, der hier zu einem eindrucksvollen Theatermonolog adaptiert wurde.</p>
